
Cornelis Schut
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Schut, Cornelis I, fläm. Maler u. Radierer,Antwerpen 1597 (getauft 13.5.) gestorben ebenda 29.4.1655. Onkel des Corn. III. S., war bereits 1618/19 Meister der Lukasgilde, wurde 1620/21 Mitgl. der Violeer. Flämischer Maler von großfigurigen Kirchenbildern, seltener von allegorischen und historischen Darstellungen. Ursprünglich von Rubens beeinflusst, zeigen die Spätwerke einen persönlichen Stil: kühle Farben, stark bewegte Kompositionen mit gegensätzlicher Beleuchtung. Der Großteil seiner Werke findet sich in Kirchen. Oft hatte er Madonnen, Kinderszenen und Allegorien in die Mittelfelder von Blumenkränzen des Daniel Seghers gemalt. Gelegentliche Zusammenarbeit mit J. Wildens wird überliefert.
Gemälde von Cornelis Schut befinden sich weltweit in verschiedenen Museen, unter anderem in der Alten Pinaktothek,München.
Siehe Walther Bernt "Die Niederländischen Maler des 17Jh." Lit. Thieme Becker B.30, S.346/47.
Wolfgang Weiss |
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